Vierte Auflage der Aral Studie ‘Trends beim Autokauf’ – 18 Prozent planen neues Auto: Kauflust der Autofahrer seit 1999 fast halbiert

Zwischen 21. Mai und 7. Juni 2009 wurden 1163 Autofahrer telefonisch befragt. 75% der Befragten fahren einen Benziner und rund 24% einen Diesel.

Bei der Frage nach der Antriebsart beim nächsten Auto wollen die Befragten verstärkt auf alternative Antriebe setzen.
Autogas / Flüssiggas wird laut der Studie auch in absehbarer Zeit der alternative Kraftstoff Nummer 1 bleiben: 10% wollen künftig ein Autogas-Fahrzeug fahren – das ist eine Verfünffachung gegenüber 2007. Erdgas stagniert mit einem Anteil von 2% auf niedrigem Niveau.
Die Zahl der Befragten die in den nächsten 18 Monaten ein Hybridauto kaufen wollen steigt von 2% (2007) auf 5%.
Autofahrer ab 40 Jahren favorisieren besonders die alternativen Autogas und Elektro-Hybrid. Jüngere Fahrer bevorzugen laut der Studie Autos mit Dieselmotoren.

Elektroauto – Im Rahmen der Studie wurde erstmals ein Meinungsbild zum Elektroauto erhoben. Derzeit wird der Batterieantrieb von der Automobil-Industrie als Hoffnungsträger gehandelt, doch dem Elektroauto droht ein klassischer Fehlstart und unter Umständen sogar ein längerfristiges Nischendasein: Die Studie belegt eindeutig, dass potenzielle Käufer keinerlei Einschränkungen bei der Alltagstauglichkeit akzeptieren. Die Anschaffung eines Elektroautos können sich nur 36 Prozent der Befragten vorstellen. 77 Prozent wollen nur einen kleinen Aufpreis (bis 2.000 Euro) im Vergleich zu konventionellen Antrieben zahlen. Gegen einen raschen Durchbruch der neuen Technologie sprechen auch die Ansprüche an die Mindestreichweite: Für fast drei Viertel der Kaufinteressenten sind 300 Kilometer oder mehr pro Ladevorgang eine Mindestvoraussetzung. Somit droht dem Elektroauto ein ähnliches Schicksal wie Erdgasfahrzeugen: Ihr Potenzial zur Vermeidung von Emissionen ist ebenfalls unbestritten, doch Einbußen bei der Reichweite und ein dünnes Tankstellennetz haben den Durchbruch von Erdgasautos bislang verhindert.

Die Bereitschaft einen Mehrpreis für umweltfreundlicheren Motor zu bezahlen ist unterschiedlich:

31% wollen weniger als 1.000 Euro ausgeben,
44% 1.000 bis 2.000,
17% 2.000 bis 3.000 und
4% über 4.000 Euro.

Den den CO2-Ausstoß des eigenen Fahrzeugs kennen nur 11% der Autofahrer.

26% der Befragten gaben an, den von der EU angestrebte maximale CO2-Ausstoß zu kennen- davon waren 44% der Antworten falsch, dh. ca. 14% der Teilnehmer kennen den Wert von 120 Gramm CO2/Kilometer.

Quelle: Pressemitteilung Aral





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