„Haben Sie mal bitte Feuer?“ Eine Frage, auf die meistens mit dem Griff in die Tasche reagiert wird. Wenn dann der Angesprochene das praktische Gasfeuerzeug zückt, kommt eine der vielseitigsten Energiearten überhaupt zum Einsatz – was dem Nutzer oft gar nicht bewusst ist. Denn das so genannte Flüssiggas, mit dem diese Feuerzeuge betrieben werden, wird auch in zahlreichen anderen Situationen als leitungsunabhängiger Spender z. B. von Wärme, Licht und Mobilität geschätzt. Urlauber kennen Flüssiggas in Flaschen als Reiseenergie für Campingkocher und -lampen, für den Kühlschrank im Wohnmobil oder sogar für die leistungsstarke Heizung und Warmwasserbereitung auf Rädern. Auf der Gartenparty sorgt Flüssiggas für Grill-Freuden ohne Geruchsbelästigung sowie für langanhaltend angenehme Temperaturen durch bewegliche Heizstrahler.

Von der einfachen Handhabung und der schadstoffarmen Verbrennung mobiler Flüssiggas-Geräte profitieren auch Straßenbau, Landwirtschaft und die Gastronomie: das Spitzenrestaurant mit komfortablen Gasherden ebenso wie der Imbiss-Stand ohne Zugang zu einer Steckdose. Und hinter Autogas, der weltweit erfolgreichsten Kraftstoff-Alternative, die mittlerweile auch in Deutschland mehr als 300.000 Autofahrern geringere Abgas-Emissionen und niedrigere Tankrechnungen beschert, verbirgt sich ebenfalls nichts anderes als Flüssiggas.

In der Gebäudetechnik übernimmt der Brennstoff überall dort wichtige Aufgaben, wo Hausbesitzer abseits der allgemeinen Gasleitungsnetze nicht auf zeitgemäße Gasheiztechnik verzichten wollen. Flüssiggas eignet sich für wirtschaftliche Gasbrennwertheizungen ebenso wie als Ergänzungs-Energie bei Solaranlagen und Blockheizkraftwerken. Selbstverständlich steht Flüssiggas auch als Küchenenergie fürs Kochen, Braten und Backen zur Verfügung. Weil es bei diesen Haushaltseinsätzen nicht auf die Beweglichkeit der Energievorräte ankommt, darf in wesentlich größeren Dimensionen als bei den Flaschengas-Anwendungen geplant werden. Die Tanks für die Gebäudeversorgung werden ober- oder unterirdisch außerhalb des Gebäudes gelagert und halten ausreichend Energie für monatelangen Wärme- und Warmwasserkomfort bereit. In Wohnsiedlungen und Neubaugebieten wird sogar zunehmend die Variante eines zentralen Flüssiggas-Großtanks gewählt, an den sämtliche Häuser mit jeweils eigenem Verbrauchszähler angeschlossen sind.

Quelle: Pressemitteilung DVFG (Deutscher Verband Flüssiggas e.V.)

Der Anteil von Autogas am gesamten Gasmarkt beträgt im Jahr 2008 laut DVFG 17% (1.413.248 Tonnen Flüssiggas davon 246.626 Tonnen Autogas. Die Zahlen basieren auf dem Absatz der Mitglieder vom DVFG. Die Steigerung im Jahr 2008 beträgt 60% im Vergleich zum Vorjahr.




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