econfleet in Münster rückt umweltfreundliche Firmenfahrzeuge in den Fokus

Münster. 40 Millionen Pkw sind in Deutschland zugelassen, davon mehr als vier Millionen  Firmenfahrzeuge. Unternehmen, die in ihre Flotte investieren, legen immer größeren Wert auf den Schutz der Umwelt – aus Image- ebenso wie aus Kostengründen. Die Möglichkeiten reichen von Hybridmotoren über reine Elektrofahrzeuge bis hin zu Autogas- und Erdgasantrieben. Mit der econfleet, einer neuen Konferenz und Messe für nachhaltiges Fuhrparkmanagement, will das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland wertvolle Orientierung bieten.

Am 18. und 19. Oktober 2011 wird die econfleet in Münster ihre Premiere feiern. Die intensiven Vorbereitungen sind schon jetzt angelaufen. „Der Markt für Firmen-Pkw ist permanent im Wandel“, erklärt Thomas Arabin, Geschäftsbereichsleiter Eigenveranstaltungen. Da Unternehmen ihre Fahrzeuge in kurzen Abständen austauschen, liegt der Anteil der Firmenautos bei Neuzulassungen laut Kraftfahrtbundesamt bei rund 40 Prozent. Dabei setzen die Unternehmen immer mehr auf eine „grüne Flotte“: Weil sie erkannt haben, dass Umweltfaktoren auch Imagefaktoren sind, und weil sich mit effizienten Lösungen im Idealfall sogar Kosten sparen lassen. „Das Angebot in diesem Segment ist allerdings extrem unübersichtlich und vielfältig“, so Thomas Arabin. Deshalb steige der Informationsbedarf für Flottenverantwortliche. Hier setzt die econfleet an: „Wir bieten konkrete Entscheidungshilfen“.
Dazu hat das Veranstaltungszentrum starke Partner an seiner Seite, sowohl aus ganz Deutschland als auch aus der Region. „Münster hat sich zu einem wichtigen Standort für umweltfreundliche Technologien entwickelt“, unterstreicht Thomas Arabin. Die Westfalen AG aus Münster gehört als Anbieter von Autogas und Erdgas sowie als Betreiber von Tankstellen ebenso dazu wie das im Juni eröffnete universitäre Batterie-Forschungszentrum MEET, was für „Münster Electrochemical Energy Technology“ steht.

Hier wird nach dem „Super-Akku“ gesucht, das leicht, leistungsstark und kostengünstig die Elektroautos der Zukunft antreibt. In Münster werden die Batterien auch einem „Anti-Aging“ unterzogen: „Eine längere Lebensdauer ist ein wesentliches Ziel“, erklärte Dr. Gerhard Hörpel vom Institut für Physikalische Chemie der Universität Münster. Unterstützt wird die econfleet aber auch von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes in Saarbrücken.
Aktuell will die dortige Forschungsgruppe Automotive Powertrain das Klischee von der begrenzten Reichweite von Autogas-Fahrzeugen widerlegen. „1.000 Kilometer ohne Nachtanken“, gab Volker Witte von der HTW Saarland als anspruchsvolles Ziel aus.

Die zweitägige econfleet 2011 teilt sich in eine Konferenz und eine Messe. Die Konferenz wendet sich vor allem an Großflottenmanager, Geschäftsführer und Einkäufer. Sie erfahren unter anderem, wo Umweltpotenziale im Bereich Verkehr liegen, wie Tankstellen und Versorgungskonzepte der Zukunft aussehen und auf welchem Stand der Technik sich die unterschiedlichen Antriebskonzepte befinden.

Die Messe spricht alle an, die beruflich mit dem Auto unterwegs sind – Handelsvertreter und Handwerker ebenso wie Pflegedienste, Gastronomen oder Anbieter von Lieferdiensten. „Auf mehr als 5000 Quadratmetern präsentieren sich Automobilhersteller und -händler, die Zulieferer- und die Teileindustrie, Werkstätten und Fahrzeugumrüster, aber auch die Mineralölindustrie und Anbieter alternativer Antriebstechnologien“, gibt Thomas Arabin einen Überblick. Neben Firmenvorträgen und Produktshows werde es auch die Möglichkeit zu Testfahrten geben.
Die Vielfalt der Fahrzeuge war schon bei der Vorstellung des Messekonzepts am 19. Oktober 2010 zu sehen: Sie reicht von kleinen Elektroautos wie dem Tazzini Zero bis zum Mercedes Benz Sprinter, der von LPG Autogas angetrieben wird. Dazwischen liegen Erdgas- und Hybridmodelle von Toyota, VW, Fiat, Ford, Mercedes, Opel und Volvo. Weitere Informationen:
www.econ-fleet.de.

Golf Plus mit eingebauter Autogasanlage

Text und Foto: Messe und Congress Zentrum Halle Münsterland




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