Für Taxi- und Mietwagen-Unternehmen kann eine eigene Autogas-Tankstelle den – nach Löhnen und Fahrzeugen – drittwichtigsten Kostenblock für Energie und Kraftstoffe spürbar senken. Dank der deutlich geringeren Preise für LPG rechnet sich eine Umstellung der Fahrzeugflotte sowohl im Vergleich zu Diesel als auch zu Superbenzin.

Bei aktuell 65 Cent für einen Liter Autogas ist der Treibstoff bereits an den knapp 6.000 öffentlichen Tankstellen in Deutschland unschlagbar günstig, weshalb bis heute schon rund 400.000 Fahrzeughalter bundesweit darauf umgestiegen sind. Mit einer Betriebstankstelle bieten sich aber noch ganz andere Möglichkeiten: Günstige Einkaufskonditionen auf dem freien Markt sichern einen Literpreis, der nochmals um rund 15 Prozent niedriger sein kann.

Voraussetzung ist eine eigene Zapfsäule für LPG, wofür von führenden Flüssiggas-Unternehmern wie Rheingas individuelle Kauf- und Leasingverträge angeboten werden. Der Anbieter aus Brühl offeriert darüber hinaus Wartungsverträge und kümmert sich dann um die komplette Installation inklusive TÜV-Abnahme sowie die laufende Wartung und – bei Abschluss eines Liefervertrages – auch um das Auffüllen der Tanks. Anders als bei einer Diesel-Station sind für den Betrieb einer Autogas-Tankstelle nur wenige Vorbedingungen zu erfüllen: In der Regel reichen eine betonierte Bodenplatte, ein notwendiger Mindestabstand zum Nachbargrundstück, ein stählerner Anfahrschutz und ein Stromanschluss. Das Aufstellen einer Autogas-Anlage ist daher fast überall problemlos möglich – sogar in Wasserschutzgebieten.

Fahrzeugbezogene Kostenerfassung hilft bei der Kalkulation

“Speziell für das Taxi- und Mietwagen-Gewerbe”, so Uwe Thomsen, Geschäftsführer der Propan Rheingas GmbH & Co. KG, “ist eine zentrale Fahrzeug-bezogene Kostenerfassung interessant. Wir bieten hierzu moderne technische Lösungen, die auf Magnetkarten basieren. Das hilft bei der Kalkulation und verschafft dem Unternehmer einen laufenden Einblick in seine Fahrzeug-Flotte.”

Ein Vollkostenvergleich zeigt, dass sich mit einem Autogas-Fahrzeug anstelle eines Diesel-Taxis pro Jahr rund 1.350 Euro sparen lassen. Bei annähernd gleich hohen Investitionskosten schneidet die LPG-Variante sowohl bei Wartung und Steuern als auch – vor allem – bei den Verbrauchskosten deutlich günstiger ab. Schon mit einem Fuhrpark von nur fünf Fahrzeugen, deren jährliche Laufleistung jeweils 60.000 km beträgt, refinanziert sich so eine betriebseigene Tankstelle bereits nach vier Jahren von selbst. Danach profitiert der Eigentümer dauerhaft von den niedrigen Autogas-Preisen bei jedem weiteren gefahrenen Kilometer. Noch günstiger sieht die Rechnung natürlich bei größeren Flotten aus.

LPG: Grenzüberschreitender Verkehr ist kein Hinderungsgrund

Sollten die Fahrzeuge auf weiteren Strecken oder im benachbarten Ausland unterwegs sein, so ist das ebenfalls kein Hindernis. Ähnlich gut ausgebaute oder sogar noch dichtere Tankstellennetze als in Deutschland existieren insbesondere in Frankreich, Italien, Polen, Tschechien und den Benelux-Staaten.

Quelle: Propan Rheingas GmbH & Co. KG




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