Anlass war der Bericht vom 13.09.2009 beim Sender VOX. Es wurde ein Vergleich von zwei Fahrzeugen gemacht, bei dem einer die Mischung mit 95 % Propananteil und 5 % Butananteil (95/5) und der andere die Mischung mit 60 % Propananteil und 40% Butananteil (60/40) getankt hatte und so eine kürzere Reichweite von 20-50% gemessen wurde.

Der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) schreibt in seiner aktuellen Erklärung: “Der Energiegehalt von Propan ist im Vergleich zum 60:40-Gemisch lediglich um bis zu neun Prozent geringer, was auch auf eine mögliche Veränderung der Reichweite übertragbar ist. “.

Butan kann bei kalten Temperaturen wegen einer höheren Siedepunkttemperatur den Motor nicht mehr reibungslos antreiben. Deshalb hat Autogas im Sommer einen höheren Butananteil und im Winter einen höheren Propananteil.

Der Verband empfiehlt seinen Mitgliedern einen Propan/Butan-Anteil von 60/40 im Winter (1. Dezember bis 31. März) und von 40/60 während der übrigen Monate.

Die aktuelle Norm DIN EN 589 beinhaltet keine Mischungen, deshalb arbeitet der DVFG mit Experten an einer Änderung.

In der Zwischenzeit soll an den Tankstellen zum besseren Verbraucherschutz ein Kennzeichnungssystem eingeführt werden.




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